An die Kommunikation im ausschließlich virtuellen Raum müssen wir uns erst gewöhnen. Und auch an alle Stolpersteine und Besonderheiten, die dies mit sich bringt. Was hat sich verändert?

  • Qualität: Technische Störungen, schlechte Verbindung, laute Umgebung.
  • Informationen, die wir der Mimik und Gestik unseres Gegenübers entnehmen, fallen teilweise weg.
  • Informationen, die wir der Tonlage, Sprechgeschwindigkeit usw. entnehmen fallen teilweise weg.
  • Bei asynchroner Kommunikation sind Reaktionen nicht mehr spontan.
  • Kommunikationsgelegenheiten sind seltener.

Missverständnisse sind vorprogrammiert!

Das Potential, als Empfänger etwas anderes zu verstehen als der Sender ursprünglich gemeint hat, ist in der virtuellen Kommunikation um ein Vielfaches höher.

Wie kann virtuelle Kommunikation gelingen?

  • Termine, zu denen man sich sonst auch persönlich treffen würde, möglichst immer via Video-Chat.
  • Eigene Befindlichkeiten (z. B. Müdigkeit) oder Gefühle (z. B. Skepsis, Freude, Begeisterung, Ärger) explizit kommunizieren; im Schriftverkehr sind Smileys eine gute Lösung)
  • Auf genaue Ausdrucksweise achten (besonders im schnellen Schriftverkehr)
  • Beziehungsebene auch im Schriftverkehr explizit berücksichtigen
  • Eigene Interpretation von Nachrichten hinterfragen (War das wirklich so gemeint?)
  • Rückfragen. Wahrnehmungen spiegeln. Paraphrasieren.
  • Die eigenen Ansprüche zurückschrauben.

Habt ihr weitere Tipps, wie gute virtuelle Kommunikation gelingen kann? Oder braucht ihr Beratung? 

Schreibt uns!

* Pflichtfeld

Deine Kontaktdaten
Deine Nachricht

Fehlende Abgrenzung

Wie kann Abgrenzung gelingen?

Soziale Deprivation

Isolation? Damit komme ich klar! Nur wie eigentlich?