Wir queos sind Teamplayer. Mit individuellen Fähigkeiten und gemeinsamen Zielen bringen wir unsere Projekte zum nächsten Level. Freiräume, Mitgestaltung und Weiterentwicklung sind uns dabei besonders wichtig. So nutzen wir individuelle Stärken und bauen sie aus. Geradlinige Wege sind bei uns dann eher selten. Mit individuellen Lebensläufen, bereichernden und prägenden Umwegen gelangen wir im Team zu unseren Zielen. In dieser Story zeichnet Eva Heerdegen, Java-Entwicklerin bei queo, ihren bisherigen Weg nach.

Der Umweg führt zum Traumberuf

Anders als bei den anderen queos sieht mein beruflicher Werdegang auf den ersten Blick ja fast schon geradlinig aus: Abitur, Studium, Praktikum bei queo, Diplomandenstelle bei queo, Festanstellung bei queo. Aber das täuscht. Die Umwege auf dem Weg zum Traumberuf habe ich – im Unterschied zu vielen meiner Kollegen – einfach nicht vor, sondern während meiner Zeit bei queo gemacht

Der Studiengang „Medientechnik“ erschien perfekt: Technische Komponenten, Journalismus, eine Prise Kreativität? Prima! Das Studium war easy. Ich hatte mich zuvor nie mit der Technik auseinandergesetzt oder gar selbst Dinge programmiert. Mit Macromedia Flash fiel mir der Einstieg jedoch plötzlich leicht. Von der Grafik und Gestaltung aus habe ich in meinem Praxissemester dann meinen Schwerpunkt auf die technische Seite verlagert.

Im letzten Studiensemester wurde ich von einem der queo-Chefs über XING angeschrieben. Schnell war klar: Das passt. Damals war queo im Vergleich noch winzig. Wir waren ca. 20 Kollegen. Neben der Geschäftsführung ist nur mein Kollege Ralph schon etwa einen Monat länger dabei als ich. In meinen ersten drei Jahren war ich bei queo die Fachfrau für Adobe Flash.

Bei Problemen mit den Hybrid-Projekten aus Flex und Java war ich stets auf die Hilfe der Java-Entwickler angewiesen. Das wurmte mich. Immer lauter wurden die Stimmen, die das Ende von Flash und auch Flex prophezeiten. Das bestärkte mich in meinem Wunsch, Java zu lernen. Ich hatte André und Dirk als Chefs auf meiner Seite. Meine Java-Kollegen haben sich dann um mich gekümmert. Dank ihnen habe ich inzwischen so einiges aufgeholt. Kollegen und Kunden sind heute überrascht, wenn sie erfahren, dass ich Quereinsteigerin bin. Die Anekdote, dass ich früher Flash programmiert habe, sorgt immer wieder für Belustigung - besonders bei Programmierern.

Mittlerweile hat sich bei queo und auch privat bei mir einiges entwickelt. Ich habe zwei Kinder bekommen und geheiratet. Die Kollegen – bei vielen spreche ich inzwischen tatsächlich von Freunden – haben mich auf diesem Weg immer begleitet und mir auch so einige Male den Rücken freigehalten, wenn das Privatleben spontan nach etwas mehr Aufmerksamkeit verlangte.

Und von damals etwa 20 Mitarbeitern sind wir schon auf etwa 150 queos gewachsen. Nicht nur meine Kollegen und Kolleginnen auch manche Projekte und Kunden begleiten mich seit Jahren. Tatsächlich wurde mein erstes „eigenes“ Projekt kürzlich wieder auf Vordermann gebracht und mit neuen Funktionen erweitert. Ein gutes Gefühl, wenn die eigene Software über Jahre tatsächlich genutzt wird und anderen das tägliche Arbeiten erleichtert.