queolumni Story - Niklas
Gegangen und doch geblieben
Bei queo hat Niklas sein Gespür für zielgruppenorientierte Kommunikation eingebracht – vor allem im Social Media Marketing. Inzwischen ist er selbstständig unterwegs mit Fokus auf Medienproduktion und Marketing. Als Freelancer bleibt er queo weiterhin verbunden.
Wer sich sein Portfolio anschaut, merkt schnell: Niklas ist ein kreatives Schweizer Taschenmesser. Er unterstützt Kund*innen mit Videoproduktion, Animation, Design, Konzeption, Strategie – und bringt sogar eigene Musik ins Spiel. Seit Kurzem widmet er sich außerdem einem neuen Feld: der Videospielentwicklung. Sein bislang größtes Projekt steht kurz vor dem Release - ein umfangreiches Videospiel für ein internationales Unternehmen.
Trotz neuer Wege ist die Verbindung zu queo nie abgerissen – und immer wieder kreuzen sich unsere Pfade, insbesondere wenn starke (Bewegt-)Bilder gefragt sind.
Freut euch auf ehrliche Einblicke und witzige Anekdoten. Viel Spaß beim Lesen!
Von Tee bis Tageslicht

Hi Niklas, zum Einstieg haben wir ein paar kleine Warmup-Fragen an dich:
Tee oder Kaffee?
Tee
Remote oder Büro?
Remote
Morgenmensch oder nachtaktiv?
Morgenmensch
Vom Uni-Vortrag zum Pitch-Gewinn – Niklas’ Start bei queo
Der Kontakt zu queo kam bei dir nicht über den klassischen Bewerbungsweg zustande. Erinnerst du dich noch, wie das damals losging?
Karin Tautenhahn hatte einen Vortrag an meiner Uni gehalten. Darüber war ich auf queo aufmerksam geworden und dachte mir: Klingt interessant. Das schaue ich mir mal an. Eure Website hatte mich auch direkt abgeholt. Aber leider war gerade keine passende Praktikumsstelle für mich ausgeschrieben. An sowas wie Initiativbewerbungen hatte ich damals nicht gedacht. Über einen Filmauftrag für Social Web macht Schule bin ich aber dann wieder in Kontakt mit queo gekommen. Und da hat sich herausgestellt, dass queo gerade dabei war, eine neue Praktikantenstelle auszuschreiben, die absolut perfekt zu mir passen würde. Da hab ich natürlich direkt meine Bewerbungsunterlagen fertig gemacht und rübergeschickt. Dann ging alles sehr schnell: Fünfzehn Minuten Bewerbungsgespräch am Telefon und weniger als eine Woche später saß ich schon im Büro.
Erinnerst du dich noch an deinen ersten Tag bei queo?
An meinem ersten Tag war ich direkt in eine Ausschreibung reingestolpert, die wir innerhalb von nur einem Tag bearbeiten und einreichen mussten. Das war eine sehr intensive Erfahrung, die mir sofort gezeigt hat: So richtig hat mich mein Studium nicht auf die Praxis vorbereitet. Und ich hatte echt noch viel zu lernen. Den Pitch haben wir übrigens gewonnen.
Vom Praktikum zur Projektverantwortung
Du hast bei queo als Praktikant gestartet wie ging es dann weiter und was hast du genau gemacht?
Genau, ich hatte als Praktikant angefangen, war dann Junior Creative Planner und zum Schluss Marketing Manager. Mein Schwerpunkt lag im Social Media Marketing. Aber ich war auch in vielen anderen Bereichen tätig, z. B. bei Kampagnenkonzeption, Strategiearbeit, verschiedensten Analysen, Schulungen, Video-, Design- und Animationsaufgaben oder Komposition von Musik – je nachdem, was gerade gebraucht wurde.
Gab es Aufgaben, die dir besonders Spaß gemacht haben oder Projekte, die dir bis heute in Erinnerung geblieben sind?
Ich habe mich immer total gefreut, wenn ich Animationen in PowerPoint basteln durfte. Klingt vielleicht komisch, wenn man bedenkt, wie viel mehr in anderen Programmen wie After Effects möglich ist. Aber mich hat gerade die Herausforderung gereizt, mit den recht beschränkten Mitteln etwas überraschend Dynamisches zu erschaffen, das die Aussage der Präsentation bestmöglich unterstützt. Das war immer wie ein kleines kreatives Puzzle.
Mein Hauptkunde bei queo war Glashütte Original, eine Luxusuhrenmarke. Hauptsächlich hatte ich die Marke im Bereich Social Media Advertising betreut. Hier und dort hatte ich für Glashütte Original aber auch mal Bilder bearbeitet oder kleine Videos geschnitten. Mein aktuelles Lieblingsprojekt für queo ist die „Science in a Nutshell“-Videoreihe, die wir für den DAAD drehen. Darin lassen wir Wissenschaftler über ihre Forschung erzählen. Da sind teilweise echt Sachen dabei, wo man sich denkt: Krass, das wird in ein paar Jahren die Welt verändern.
Erinnerst du dich an eine Anekdote, die dich heute noch zum Schmunzeln bringt?
Die Bällebadkampagne fand ich extrem witzig. Bei der Frage, ob queo ein Bällebad braucht, gab es einen ultra lustigen Wahlkampf für bzw. gegen ein Bällebad. Das hat sehr viel Spaß gemacht.
Einmal queo, immer queo?
Auch nach deiner Zeit als festes Teammitglied ist queo für dich nie ganz aus dem Blickfeld verschwunden. Wie sieht deine Verbindung zu queo heute aus?
Ich bin immer noch als Freelancer für queo tätig. Als ich queo verlassen hatte, war das also eigentlich in Wirklichkeit gar kein richtiger Abschied.
Und ich bekomme auch viele Projektanfragen von queolumni und queolumnae, die mittlerweile in ganz anderen Unternehmen arbeiten. Ich glaube, queos arbeiten einfach sehr gerne mit anderen queos zusammen – sowohl aktuellen als auch ehemaligen. Das geht mir ganz genauso. Da weiß man einfach, dass man sich auf die Person verlassen kann, dass man auf einer Wellenlänge ist und dass sie was auf dem Kasten hat.
Was hast du dir aus deiner queo-Zeit mitgenommen, das dir heute noch hilft?
Ich glaube, es war für mich ideal, dass mein Berufseinstieg in einer Agentur war. Da arbeitet man in kurzer Zeit für viele verschiedene Unternehmen, die alle ganz eigene, individuelle Herausforderungen haben. Dadurch sammelt man in kurzer Zeit extrem viel Erfahrung. Es gibt eben nicht die eine Lösung, die für alle passt.
Schubladendenken bringt einen nicht weit. Da lernt man ganz automatisch, sein Wissen auf neue Sachverhalte anzuwenden und schnell neue, individuelle Lösungen zu entwickeln. Davon profitiere ich heute noch ganz stark – und meine Kundinnen und Kunden natürlich auch.
Wenn du queo heute einen paar Zeilen schicken könntest – was würdest du schreiben?
Da reicht eigentlich eine: Danke für alles.
Ganz zum Schluss noch eine Frage...

Verrätst du uns etwas über dich, das kaum jemand weiß? Auch deine ehemaligen queo-Kolleg*innen nicht?
Ich habe als Kameramann für Wilderness International zwei Expeditionsreisen in Regenwälder fernab der Zivilisation begleitet.
Danke dir Niklas für das tolle Interview und die persönlichen Einblicke. Schön, dass du nach all den Jahren immer noch fester Bestandteil von queo bist! Wir freuen uns auf alles, was noch kommt.