queolumni Story - Jan
Gegangen und doch geblieben
Die letzten Jahre waren für Jan eine Zeit des Wachstums und der persönlichen Entwicklung – aufregend, manchmal herausfordernd, aber vor allem unglaublich wertvoll. Seit seinem Abschied von queo vor 13 Jahren hat sich viel verändert: Aus dem engagierten Agenturmitarbeiter wurde ein selbstständiger Berater, der seit drei Jahren erfolgreich als Freelancer seine Leidenschaft zum Beruf macht.
"Mit dem Alter kommt die Gelassenheit", reflektiert Jan heute. Die innere Ruhe, die er gewonnen hat, erlaubt ihm, Herausforderungen mit mehr Distanz zu betrachten – eine Qualität, die er in seinen queo-Jahren bereits entwickelte. Wo früher manches Problem den Puls in die Höhe trieb, steht heute ein gefestigter Profi, der seine berufliche Erfüllung gefunden hat.
In diesem Interview blickt Jan auf seine Zeit bei queo zurück, teilt wertvolle Erkenntnisse aus seinem Werdegang und zeigt, wie die Agenturerfahrung ihn bis heute prägt – selbst wenn die Wege sich äußerlich getrennt haben. Viel Spaß beim Lesen!
Die Basics im Schnelldurchlauf

Hi Jan, erstmal ein kleines Warmup für dich:
Tee oder Kaffee?
Kaffee - eindeutig
Remote oder Büro?
Remote - liebe ich
LinkedIn oder lieber analog?
Analog - obwohl mein LinkedIn Netzwerk unendlich wertvoll ist und mir einen mega Start in die Selbständigkeit beschert hat.
Morgenmensch oder nachtaktiv?
Morgenmensch - da bin ich am produktivsten
Der Weg zu queo: Wie alles begann
Was hat dich damals zu queo geführt?
Die liebe Karin Tautenhahn, die ich damals schon kannte, hat mich quasi zu queo geführt.
Erinnerst du dich noch an deinen ersten Tag bei queo?
Puh, das liegt schon sehr lange zurück. Ich weiß, dass wir damals bei „queo insight“ ein sehr kleines Team waren. Karin, Linda, Nicole, Hellen und ich. Und ich wurde sehr liebevoll ins Team aufgenommen. Es war vieles neu, aber alles sehr aufregend.
Strategischer Kopf mit Entertainer-Qualitäten

Wo und wie hat man dich bei queo erlebt?
- Als „Rampensau“ – immer wenn es etwas vorzutragen oder zu organisieren gab, da war ich mit am Start.
- Als DJ und da erlebt man mich heute noch, wenn ich die Weihnachtsfeier von queo beschalle.
Was hat dich bei queo besonders geprägt oder herausgefordert?
Herausfordernd, aber auch wirklich prägend, was das strategische Denken und die strategische Herangehensweise an Projekte und Aufgabe angehen. Bei queo stand immer die Strategie im Vordergrund und die Wirkung auf die Marke.
Gibt es Momente oder Projekte, an die du heute noch gern zurückdenkst?
„Social Web macht Schule“ war so ein Projekt. Da war ich von Anfang an mit dabei, als wir noch nicht wussten, wie man solche Workshops wirklich gut gestaltet. Wir haben uns herangetastet und ausprobiert. Als „Lehrer“ vor einer 6. Klasse stehen, das war wirklich außergewöhnlich und sehr aufregend.
Welche Haltung oder Denkweise hast du von queo mitgenommen, die dich weiterhin begleitet?
Immer über den Tellerrand schauen, niemals nur den eigenen Tanzbereich betrachten. Denn es gib in jedem Teilprojekt, in jedem Teilbereich Kontakt- und Anknüpfungspunkte zu anderen Bereichen, die miteinander und aufeinander wirken.
Einmal queo, immer queo?
Gibt es heute noch Berührungspunkte mit queo oder den queos?
Ja, ich arbeite als Freelancer nach wie vor für queo und ab und an werde ich als DJ für Weihnachts- oder Firmenfeierlichkeiten gebucht.
Wenn du queo heute einen paar Zeilen schicken könntest – was stünde drin?
Liebe queos, ihr seid in Dresden und Sachsen ein Leuchtfeuer in der Agenturszene. Ihr habt mit „Social Web macht Schule“ ein Projekt an den Start gebracht, was sich deutschlandweit einen Namen gemacht hat und so wichtig für Kinder und Jugendliche ist. Euer soziales Engagement, eure Fürsorge für die Mitarbeiter, euer interner Teamspirit und eure Unternehmenskultur sind schon wirklich einzigartig. Danke, dass ich ein Teil von euch sein durfte und immer noch bin.
Zum Schluss noch eine Frage...

Verrätst du uns etwas über dich, das kaum jemand weiß?
Ich mache gerade meinen Fischereischein, denn im Angeln finde ich die innere Ruhe und die Kraft, die ich für den digitalen Alltag brauche. Dabei geht’s mir nicht ums Fangen, sondern eher um die Stille am See. „The chase is better than the catch“, wussten schon Motörhead 😊
Lieber Jan, danke für diese ehrlichen Einblicke! Es ist wunderbar zu sehen, wie die Verbindung zu queo bestehen bleibt - sei es durch gemeinsame Projekte oder wenn du als DJ unsere Weihnachtsfeier rockst.